Die gesetzliche Krankenkasse muss nicht für Zahnimplantate zahlen – Gerichtsurteil

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In dem Gerichtsurteil des Stuttgarter Sozialgerichts vom 18. Februar 2014 heißt es:

Die Krankenkassen haben die Kosten einer Implantatversorgung auch dann nicht zu tragen, wenn der Versicherte wegen einer fortgeschrittenen Kieferatrophie auf andere Weise nicht mit Zahnersatz versorgt werden kann (Urteil vom 18. Februar 2014, S 16 KR 4073/10).

Geklagt hatte ein Versicherter, der an Zahnlosigkeit des Oberkiefers leidet.,
Seine gesetzliche Krankenversicherung sollte die Kosten für mehrere Zahnimplantate übernehmen.

Laut des behandelnden Zahnarztes gab es nur die Möglichkeit einer Implantatversorgung.
Da, aufgrund der starken Rückbildung des Kieferknochens, die Gefahr von Knochenbrüchen bestand.
Die Klage blieb erfolglos.
Die Begründung des Gerichtes:
Implantate gehören grundsätzlich nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung.
Die Krankenkassen können die Kosten nur in bestimmten Ausnahmefällen übernehmen (festgelegt in der Behandlungsrichtlinie für Zahnärzte).
Die Kieferatrophie des Klägers gehöre nicht zu diesen Ausnahmefällen, da es sich um einen häufig auftretenden, natürlichen Vorgang, bei größeren Zahnverlust handele und dies vom Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen ist.

 

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